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Inklusive Katastrophenvorsorge in Guatemala Ein Dossier

Guatemala gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land ist gezeichnet von Jahrzehnte andauerndem Bürgerkrieg, großer Armut, Korruption, Gewalt und starken Unterschieden zwischen der indigenen Bevölkerung und den europäisch-stämmigen Ladinos.

Menschen mit Behinderung sind die Verlierer dieser ohnehin ungleichen Gesellschaft. Sie werden stigmatisiert, systematisch ausgeschlossen, von ihren Familien versteckt. Naturkatastrophen – wie es sie in Guatemala häufig gibt – sind Menschen mit Behinderung fast schutzlos ausgeliefert. 

Da es kaum staatliche Hilfen gibt, arbeiten zivilgesellschaftliche Organisationen und Hilfsorganisationen daran, die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern; in der Gesellschaft und in Katastrophensituationen. Dabei erhoffen sich auch die Betroffenen selbst, die personas con discapacidad, ein Mitspracherecht. Ob und wie das funktioniert, zeigt dieses Dossier über Inklusion und Katastrophenprävention am Lago Atitlan. 

Wie funktioniert es?

Dieses Dossier zeigt verschiedene Aspekte zum Thema Behinderung und Katastrophe am Beispiel von Guatemala. Die einzelnen Beiträge können unabhängig voneinander gelesen werden und ergeben zusammen das ganze Bild. Zu Wort kommen Menschen mit Behinderung, Hilfsorganisationen und Fakten. Zum Einstieg einfach ein Thema aus den folgenden Kacheln aussuchen, lesen, weiterklicken.